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Labor erhält schnelle und einfache ix.connect-Lösung für Drive-In-Teststationen

Montag, 30. März 2020

Menschen mit begründetem Verdacht auf eine Infektion mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 fahren nicht zum Arzt, sondern zu einer Teststation. Dort machen sie – während sie im Auto sitzen bleiben – einen Abstrich aus dem Rachenraum und fahren weiter.

Dieses Verfahren beschloss das Landratsamt Allgäu am 12.03. und kontaktierte das Medizinisch Diagnostische Labor in Kempten. Das Labor ist ix.mid-Kunde und setzt ix.serv bereits seit vielen Jahren erfolgreich in der Auftrags- und Befundkommunikation ein. „allgäuLab“ kam auf ix.mid zu und bat um eine schnelle und einfache Lösung, um die manuelle Erfassung von Aufträgen zu vermeiden und die mobilen Testeinrichtungen digital zu vernetzen. 

Erweiterung der Labor-IT-Landschaft

Das Labor verteilte die erforderliche Hardware – Tablets oder Laptops und Etikettendrucker – an die mobilen Stationen und ix.mid erweiterte das Auftragsformular um die Anforderung „Corona“. Drei Gesundheitsämter wurden über die ix.connect App als Mandanten an das ix.serv im Labor angeschlossen. Jeder Mandant besitzt die Berechtigung zur so genannten ix.serv-Kurzaufnahme.

Und so funktioniert’s

Bei einem ausdrücklich begründeten Verdachtsfall erhält der Patient vom Gesundheits­amt eine Nummer, mit der er zur Station fahren und sich testen lassen kann. Die Mitarbeitenden in den Gesundheitsämtern oder an den Teststationen erstellen eine elektronische Laboranforderung mit dem Barcode des Patienten und übermittelt diese an das ix.serv im Labor. Da an diesem Prozess kein patientenführendes Arzt- oder Krankenhausinformationssystem beteiligt ist, wird dieser Vorgang über die ix.serv-Kurzaufnahme abgewickelt. Der Fahrer identifiziert sich mit seinem Barcode und erhält ein Röhrchen mit einem speziellen Abstrichstäbchen per Greifarm überreicht. Er nimmt den Abstrich selbst ab und wirft das mit dem passenden Etikett versehene Röhrchen in einen Behälter. Der Fahrdienst vom Gesundheitsamt, Laborpartner oder von einer Hilfsorganisation übernimmt den Transport der Röhrchen zum Labor.

Fazit

Bei diesem Verfahren wird die bestehende IT-Landschaft des Labors genutzt, um einen effizienten Analyseprozess aufzubauen und Notaufnahmen und Arztpraxen im Hinblick auf die Corona-Analytik zu entlasten.